Die Idee
Vor jeder Entscheidung steht eine Frage.
Meistens nicht die, die du zuerst stellst.
Solange die eigentliche Frage unerkannt bleibt, drehst du dich im Kreis: sammelst Argumente, wägst ab und kommst trotzdem nicht weiter. Das liegt weder an dir noch daran, dass du zu wenig weißt. Du beantwortest nur gerade eine Frage, die dich nicht weiterbringt.
So sieht das aus
OBEN
„Soll ich kündigen?"
DARUNTER
„Was brauche ich, um wieder gern zur Arbeit zu gehen?"
OBEN
„Soll ich mich selbstständig machen?"
DARUNTER
„Wie viel Sicherheit brauche ich, um ruhig zu schlafen?"
OBEN
„Sollen wir umziehen?"
DARUNTER
„Wovon wollen wir mehr in unserem Alltag?"
Die obere Frage lässt sich nur mit Ja oder Nein beantworten, und beides fühlt sich falsch an. Die untere kannst du wirklich beantworten. Und sobald du es tust, weißt du meistens auch die Antwort auf die obere.

Bauch und Handwerk
Dein Bauchgefühl ist ein guter Ratgeber. Es merkt früh, wenn etwas nicht stimmt, und zeigt dir eine Richtung. Bis zur fertigen Entscheidung ist es von da aber oft noch ein Stück — und dieses Stück ist Handwerk: die Frage darunter freilegen, trennen, was nicht zusammengehört, prüfen, was wirklich zählt, Schritt für Schritt.
Der Bauch spürt, das Handwerk führt zu Ende. Und das lässt sich lernen.
Wie ich dabei arbeite
Ich gebe Dir nicht die Antwort. Die trägst Du längst in dir, sie liegt nur noch verdeckt. Meine Arbeit ist, sie freizulegen: mit den richtigen Fragen, in der richtigen Reihenfolge, ruhig und ohne Druck. Ist die Frage klar, entscheidest Du meistens selbst. Und Du weist, warum.

Was bleibt
Was Du behältst, ist mehr als diese eine Entscheidung. Es ist das Vorgehen, das dir bei der nächsten wieder hilft.
Noch unklar, wo Du stehst? Die Frage dahinter ->





